universum

Essentielle...

... und immer noch unbeantwortete Fragen aus dem interessanten Leben einer Möchte-gern-Naturwissenschaftlerin:

Wo kommen wir her?
Wo gehen wir hin?
Was wollen wir?
Warum sind Bibliotheken eigentlich *immer* eiskalt?

Minus

Leichte Sprachprobleme:
Kein Mensch spricht vernünftig Englisch.

Klein:
Ich komme mir manchmal vor wie in der Schule!

Gut organisiert:
Man wird so bequem.

Elite-Verein:
Ich hab gut zu tun. Von der Stadt werde ich nicht viel zu sehen bekommen.

Plus

Offene Bürotüren:
Ich hatte heute eine Frage und -hast Du nicht gesehen- innerhalb von zwei Minuten stand ich im Büro des Direktors

Klein:
Man verliert sich nicht so leicht in der Masse.

Gut organisiert:
Das Leben kann so einfach sein. Und die Dinge können gleich beim ersten Anlauf funktioneren.

Campus-Uni:
Viele Sport-Kurse. Und die Turnhalle im Keller.
Eine gute Kantine zwei Minuten von hier, die Poststelle ist auch nicht viel weiter weg.

Elite-Verein:
Man muß nichts selbst machen. Wir haben hier im Wohnheim eine Putzfrau für unsere (großen Appartements)
Und die Kurse sind ziemlich gut.

Wehret den Anfängen!

So, der Sprachkurs wäre ohne größere Unfälle überstanden. Neben meinem Französisch konnte ich außerdem noch mein italienisches Vulgärvokabular ausbauen (Wer weiß, wozu man 's noch brauchen kann!) und ich weiß jetzt auch wie rumänische Hähne krächen.

Das frisch aufgepeppte Französisch konnte ich heute auch gleich einsetzen um mir eine Veranstaltung bizarrster Form anzuhören: Die für die Erstsemester verpflichtende Präventionsveranstaltung über die Übel von Alkohol, Zigaretten und Cannabis.
Obwohl ich ja nun kein Erstsemester mehr bin, hatte ich beschlossen, mir das nicht vorzuenthalten. Einfach um ein bißchen Spaß zu haben.
Um die Sache abzukürzen: Nach drei Stunden bin ich wenig amüsiert aus dem Saal gestürmt. Das Ganze glich eher einer rechtskonservativen Gehirnwäsche als einer Informationsveranstaltung. Bizarrerweise haben sich die Erstsemester sehr rege an der aufkommenden Moraldiskussion beteiligt, während die gesamte anwesende Erasmusriege ihre Fluchtimpulse unterdrücken mußte.

Uaaaahhhhh. Angst.

Women at the Edge of Nervous Breakdown

oder

Ein Messgerät aus der Hölle

Ich will nur kurz vorausschicken, daß ich meinen Arbeitstag normalerweise damit verbringe, die Welt zu retten.
Nebenher habe ich noch viel Spaß und werde damit irgendwann Tonnen von Geld verdienen (das ist zumindest der Plan).
Leider werde ich im Moment vom Messgerät aus der Hölle (MGadH) von meiner normalen Tätigkeit abgehalten. Denn dieses MGadH ist äußerst zickig (ein Mädchen, ein Mädchen!!) und nicht dazu zu bringen, das zu tun, was es eigentlich tun sollte, nämlich messen.
Bis heute dachte ich, „Super, dann lerne ich wenigstens, wie dieses MGadH zusammengebaut ist und weiß, wie man es wieder zum Messen bringt“.
Falsch gedacht, wie ich seit eben weiß. Wir haben alle bis jetzt auftretenden Probleme gelöst (und das waren eine Menge!) und waren der Meinung, dass nun nichts mehr kaputt gehen kann, weil wir jeder Macke schon einmal über den Weg gelaufen sind.
Leider: Falsch. Ganz falsch. Es ist wieder kaputt. Irgendwas am Kryostaten; die Temperatur bleibt nicht stabil.
Wir können nichts messen. Der Vortrag über die Ergebnisse ist in vier Wochen und wir können nicht messen!
Zum Glück ist das hier nicht meine Doktorarbeit, ich werde das Ganze wohl einfach hinschmeißen. Und fröhlich sein. Frustrationstoleranz bleibt das Stichwort des Jahres.

Manche

pic_0037

...Hinweise tragen doch sehr zum allgemeinen Amusement bei. Der "Achtung! Asbest"-Aufkleber hat nicht mehr ins Bild gepasst.

Trivialeintrag: Ein Zuhause für die Wissenschaft

Ich möchte hier mal die wirklich wissenschaftliche Umgebung der TU zeigen.


frm2
Fig. 1: *, Forschungsreaktor Muenchen II
(Dies ist eine wissenschaftlich korrekte Bildunterschrift™)

Das sehe ich wenn ich aus der Fakultät vor die Tür trete. Dank der hellen Strahler für den berühmt-berüchtigten FRMII (vulgo: Forschungsreaktor) geht bei uns auch immer die Sonne auf. Morgens, abends und vor allem Nachts.

Ohne Worte

procrastin

Frauen in der Wissenschaft, die zweite

madenotborn
Anfang Februar dieses Jahres hatte sich der Präsident der Harvard University mit einigen Äußerungen zum Thema "Frauen in der Wissenschaft" recht unbeliebt gemacht.
(kurze Geschichte dazu steht hier)
Mittlerweile mögen ihn aber einige Wissenschaftlerinnen doch wieder. Nicht weil er plötzlich zur Einsicht gekommen ist, sondern weil seine Verbalausfälle in den USA eine öffentliche Debatte ausgelöst haben.

Es wäre wirklich nett, wenn die auch ins gute alte Europa schwappen würde. Das würde wahrscheinlich mehr ändern als alle Frauenqouten zusammen.







Die Statistik links stammt aus einem Artikel in der aktuellen NY Times. Und steht hier zugegebenermaßer nur, weil ich die Hintergrundbilder sehr erheiternd finde.

Dinge, die ich niemals mehr hören möchte

"Mist, ich glaube, ich habe die Doktorarbeiten verloren.
Christooooph, hast du den Stapel gesehen, der auf meinem Schreibtisch lag?"

Eliteuniversität.
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